Warum Noerr

Das Besondere unternehmen

Sie haben herausragende Studienleistungen erzielt – und jetzt steht Ihnen die Welt offen. Und doch ist die Zahl der richtigen Jobs für Sie am Ende klein. Es gibt sicherlich viele gut bezahlte Positionen, die karriereförderlich und anspruchsvoll sind. Aber zum richtigen Arbeitgeber gehört mehr.

Das Besondere unternehmen.
Wer viele seiner Stärken aktiv einbringen und weiter entfalten kann, erlebt einen erfüllenden Arbeitsalltag. Das erfahren bei uns Mitarbeiter aller Karrierestufen und Einsatzbereiche. Und das halten wir für einen unserer wichtigsten Erfolgsfaktoren. Wertvolle Wegbereiter sind eine breite Aufgabenlandschaft, abwechslungsreiche Einsatzbereiche, aber vor allem die Besonderheit, sehr früh selbstverantwortlich zu arbeiten. In einer Kanzlei, die von starken Individuen geprägt ist, sind uns mehr als nur Ihre fachlichen Stärken willkommen.

So oder so keine 08/15-Karriere.
Unser Leistungsniveau wird und wurde immer wieder ausgezeichnet, auch zielt unsere breit gefächerte Weiterbildung auf eine Entwicklung im Siebenmeilenschritt. Aber Karriereentwicklung geht bei Noerr über eine Top-Ausbildung hinaus: Wir können exzellenten Beratern realistische Partnerperspektiven anbieten, da wir als unabhängige Sozietät alle Entscheidungen dazu selbst treffen. Die Aussichten sind extrem gut: Noerr wächst stetig weiter und hat somit auch einen zunehmenden Bedarf an Top-Beratern in Partner-Position.

Sehr wertvoll.
Oft hören wir von unseren Einsteigern, dass sich nach Prüfung aller Jobangebote der "Bauch" für Noerr entschieden hat. Denn Noerr hat eine Kultur hervorgebracht, in der viele der sogenannten sozialen Faktoren gepflegt und gefördert werden. Dazu gehört eine kollegiale Arbeitsatmosphäre, in der Türen geöffnet sind, persönliches Ansprechen erwünscht ist und Erfolge gemeinsam gefeiert werden. Dazu gehört ein kooperativer Individualismus, so dass eine fachliche Spezialisierung schon frühzeitig wertgeschätzt wird und durch eine teamübergreifende Zusammenarbeit eingebunden bleibt. Und dazu gehört auch die verträgliche Gestaltung von beruflichem Engagement einerseits und Familien- bzw. Freizeitleben andererseits. Werte, die tatsächlich gelebt werden, sind für all das Dreh- und Angelpunkt.

Probieren Sie es einmal.
Diese Zusammenfassung bleibt notwendig zweidimensional. Das Bild vervollständigt sich erst, wenn Sie das konkrete Team kennen lernen, in dem Sie arbeiten könnten. Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig Einblick in die Kanzleikultur, aber auch in konkrete Teams zu verschaffen. Sie sind daher herzlich eingeladen, ganz unverbindlich eine unserer Inhouse Veranstaltungen zu besuchen oder/ und sich gleich für ein Praktikum, eine Wissenschaftliche Mitarbeit oder auch für Ihre Station im Referendariat zu bewerben!

Einblicke

Fazit - Meine Zeit bei Noerr

Diesen Beitrag hat Philipp Takjas (ehemals Associated Partner im Restructuring, Berlin) ursprünglich auf seinem Facebook-Profil veröffentlicht. Wir freuen uns, den Post hier wiedergeben zu dürfen. Dear friends, After 6.5 years this was my last week at Noerr. After a few months of traveling Southeast Asia I will start a new career as general counsel for a long-standing client. In 2010, I had just returned to Germany after a year in L.A., and Noerr had ...

Diesen Beitrag hat Philipp Takjas (ehemals Associated Partner im Restructuring, Berlin) ursprünglich auf seinem Facebook-Profil veröffentlicht. Wir freuen uns, den Post hier wiedergeben zu dürfen.

Dear friends,

After 6.5 years this was my last week at Noerr. After a few months of traveling Southeast Asia I will start a new career as general counsel for a long-standing client.

In 2010, I had just returned to Germany after a year in L.A., and Noerr had just turned into “Noerr LLP”, having been “Nörr Stiefenhofer Lutz Partnerschaftsgesellschaft” until end of 2009. So, both of us had just become much more international, sophisticated, sexy... It was a natural fit. Admittedly, this was not exactly what I thought when I interviewed there. In 2010, I refused to go back to Frankfurt to once again join one of the Magic Circle firms, let alone an American “sweatshop”. Berlin was (and still is) the place to be in Europe, although for Big Law it was a backyard compared to Frankfurt and Dusseldorf. I was curious whether I would get a taste for “work life balance” after having worked nights and weekends in restructuring during two major crises of the past decade. As a young and cocky Clifford Chance alumnus I expected the projects I would be involved in at Noerr to be less global, less prominent, less complex.

Boy, was I wrong. On my very first day I found myself working on a landmark cross-border insolvency litigation case with a dozen of the world’s largest tech companies on the other side of the aisle. We worked on this case for 4 more years and it got settled while pending before the U.S. Supreme Court! And while in most other firms a young associate like me would probably spend years crafting beautiful footnotes for long briefs, my superiors sent me right into battle – deposing the former president of the insolvency panel at the German Federal Court of Justice (BGH) was just one of the highlights. And I got to extensively use the knowledge of U.S. bankruptcy law I had just acquired at UCLA, which I would not have expected even if I had joined a U.S. firm.

Noerr’s preeminent Venture Capital team also gave me plenty of opportunities to learn how companies get started and grown. And cross-border it was again – we got to run international rollouts for various start-ups and to work with local counsel around the globe.

Two secondments into the world of banking & finance, (i) Sal. Oppenheim and (ii) FMS Wertmanagement, the then largest Bad Bank, and a 6 months secondment to Noerr’s New York office, not only made me collect gazillions of frequent flyer miles, but also enabled me to directly work on a daily basis with excellent in-house counsel and, most importantly, make many new friends.

In 2012, a major reform of the German insolvency law was passed and our Restructuring & Insolvency team got to do pioneer work on many of the first cases. As a young associate I was put in charge of important parts of projects and I was at times overwhelmed by the trust senior lawyers, especially my mentor Christian Pleister, put in me. Sometimes the feel of responsibility almost physically hurt, but it made me grow faster than I could have ever imagined. The promotion to Associated Partner was more than an Alan Shore fan could have hoped for. 

Joining the Noerr family was the beginning of the most valuable professional experience of my life, the most satisfying, the most intellectually challenging, and – thanks to great colleagues – the most fun. This place made me and I am confident that it prepared me well for what’s to come. Thank you, thank you, thank you, and best of luck to all of you, dear Noerrds! I am looking forward to working with you in the future. Philipp

Anwältin in Teilzeit

Dr. Susanne Wende, LL.M. | Senior Associate | Litigation | München: Anwältin in Teilzeit – geht das? Eine Antwort auf diese Frage kann man wohl nur durch Ausprobieren finden. Mit ungefähr einem halben Jahr Berufserfahrung vor der Geburt meines ersten Kindes kehrte ich nach sechs Monaten Elternzeit als Teilzeit-Anwältin zu Noerr zurück. An meinem ersten Arbeitstag war ich auch schon in ein spannendes Mandat eingebunden und konnte damit gleich wieder inhaltlich ...

Dr. Susanne Wende, LL.M. | Senior Associate | Litigation | München:

Susanne Wende

Anwältin in Teilzeit – geht das? Eine Antwort auf diese Frage kann man wohl nur durch Ausprobieren finden.

Mit ungefähr einem halben Jahr Berufserfahrung vor der Geburt meines ersten Kindes kehrte ich nach sechs Monaten Elternzeit als Teilzeit-Anwältin zu Noerr zurück. An meinem ersten Arbeitstag war ich auch schon in ein spannendes Mandat eingebunden und konnte damit gleich wieder inhaltlich voll (und nur zeitlich begrenzt) in das Anwaltsein eintauchen.

In den ersten Wochen gab es nebenher noch viel Organisatorisches zu regeln: Die IT-Abteilung hat einen Laptop eingerichtet, damit ich auch von zu Hause auf das Noerr-Netzwerk zugreifen kann. Es galt, den schnellsten Weg zwischen Kanzlei und Kinderkrippe zu finden und gemeinsam mit der Sekretärin ein System zu entwickeln, wie bei Bedarf auch nachmittags noch Kommunikation mit dem Mandanten stattfinden kann (ohne dass ich dabei zwingend erreichbar sein muss).

Jetzt kann ich sagen, dass es sich richtig gut anfühlt, einen Teil des Tages mit voller Konzentration in der Kanzlei oder bei Auswärtsterminen Anwältin zu sein und nachmittags die ganze Aufmerksamkeit dem eigenen Kind schenken zu können. Aber funktioniert das immer so geregelt? Nein. Aber mit guten Rahmenbedingungen und Unterstützung von allen Seiten funktioniert es immer irgendwie: Bei Noerr ist ganz klar, dass ich grundsätzlich nur zu bestimmten Zeiten da bin. Wenn ich gelegentlich außerhalb der Krippenzeiten unseres Sohnes wirklich zeitlich flexibel sein muss oder will, können wir die Betreuungszeit in der Kinderkrippe kurzfristig verlängern. Es entwickelt sich auch hier ein Netzwerk unter Eltern, die sich gegenseitig unterstützen. Dafür lohnt sich die Anschaffung eines Doppelsitzer-Fahrradanhängers oder eines zweiten Autositzes schon beim ersten Kind. Und die größte Angst aller berufstätigen Eltern – 39°C Fieber um 6.30 Uhr am Montag Morgen – haben wir mit einer Kombination aus Home-Office und Notbabysitter über den pme-Familienservice, mit dem Noerr zusammenarbeitet, auch schon bewältigt.

Als Referendarin in London

Jana Baumann | Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Corporate | Düsseldorf: Ganz bewusst habe ich mich frühzeitig bei Noerr für die Wahlstation in London beworben, da ich die Stadt einfach liebe und das Büro die einzigartige Möglichkeit bietet, zwar englischsprachig, aber doch im deutschen Recht tätig zu werden. Dies rührt daher, dass Noerr mit seinem Londoner Büro gar nicht erst versucht, in Konkurrenz zu den großen englischen Kanz...

Jana Baumann | Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Corporate | Düsseldorf:

Jana BaumannGanz bewusst habe ich mich frühzeitig bei Noerr für die Wahlstation in London beworben, da ich die Stadt einfach liebe und das Büro die einzigartige Möglichkeit bietet, zwar englischsprachig, aber doch im deutschen Recht tätig zu werden. Dies rührt daher, dass Noerr mit seinem Londoner Büro gar nicht erst versucht, in Konkurrenz zu den großen englischen Kanzleien zu treten, indem Noerr nun auch im englischen Recht beriete. Vielmehr tritt Noerr ganz bewusst als deutsche Kanzlei auf dem englischen Markt auf und fokussiert sich auf die Beratung englischer Mandanten bei grenzüberschreitenden Transaktionen oder sonstigen Geschäften mit Deutschlandbezug.

Das Londoner Büro befindet sich im 40. Stock eines ehemaligen Bankengebäudes im Bankendistrikt zwischen Börse und Liverpool Street Station. Ein Vorteil des Büros liegt damit auf der Hand. Jeden Tag und bei jeder Wetterlage bietet sich ein großartiger Blick über die Londoner City, der auch nach drei Monaten seinen Reiz nicht verliert. Ein weiterer Vorteil der zentralen Lage ist, dass man nach Feierabend schnell überall hinkommen kann. Insbesondere liegen Shoreditch und Hoxton, zwei Stadtteile, in denen sich etwa für den Feierabenddrink zahlreiche Bars und Clubs finden, nur einen kurzen Fußmarsch entfernt. Allerdings gibt es eigentlich in jedem Winkel Londons besondere Bars und Ausgehmöglichkeiten – für jeden Geschmack ist etwas dabei, ob man nun die altehrwürdige britische Spelunke oder moderne oder hippe Läden bevorzugt.

Ein weiterer großer Vorteil des Büros ist seine Größe. Mit gerade einmal vier Anwälten/-innen und insgesamt nur 14 Arbeitsplätzen herrscht eine angenehme persönliche Stimmung. Man fühlt sich gleich wohl und als Teil des Teams. Als solches bietet sich auch ab und an die wohl einzigartige Gelegenheit, die Anwälte auf Marketingveranstaltungen oder zu anderen Terminen zu begleiten; so durfte ich während meiner Zeit etwa mal mit zu einer von einer Best-Friends-Kanzlei gesponserten Modenschau sowie einigen anderen Empfängen. Soweit sich die Gelegenheit bietet, ist aber auch ein Gerichtsbesuch möglich.

Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich, der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt aber doch im Gesellschafts- und Insolvenzrecht, so dass eine gewisse Affinität zu diesen Bereichen, insbesondere M&A, Venture Capital oder Restrukturierungen, nicht schadet. Da insbesondere Private Equity Investoren zum Mandantenstamm gehören, bin ich während meiner Zeit etwa bei den vielfältigen Aufgaben rund um die grenzüberschreitende Akquise ganzer Unternehmensgruppen eingebunden worden. Ferner wird aber auch die Zusammenarbeit mit Kollegen anderer Standorte großgeschrieben; so arbeitet man während seiner Zeit im Londoner Büro auch mal Kollegen aus Berlin oder Frankfurt zu und trifft auch zahlreiche Noerr-Anwälte anderer Standorte, die nur für Gerichts- oder Mandantentermine kurz in der Stadt sind. Auch wenn im Büroalltag viel Deutsch gesprochen wird, ist die offizielle Bürosprache Englisch, da auch einige Muttersprachler dort arbeiten. Auch die Arbeitsergebnisse sind in der Regel in englischer Sprache abzufassen.

Vielleicht noch ein paar Tipps, wenn Ihr ein Praktikum oder eine Station in London absolvieren solltet: Lasst Euch nicht von dem allgemein hohen Preisniveau, insbesondere auch die hohen Mieten in London abschrecken. Des Weiteren gilt: Für die meisten Londoner ist ein langer Commute von etwa einer Stunde die Regel; alles in Zone 2 ist absolut normal und gut zu bewältigen. Ich würde Euch aber nicht empfehlen viel weiter draußen zu wohnen. Das, was man an Miete spart, zahlt man bei den Tickets wieder drauf und je länger der Weg in die Stadt ist, desto größer die Verlockung, an einem freien Tag auch mal nicht in die Stadt zu fahren. Und das wäre wirklich schade, wo die Stadt so viel zu bieten hat. Neben den Einkaufsmöglichkeiten ist insbesondere das kulturelle Angebot schier unerschöpflich und zwar ganz egal, ob das Herz für die Kunst, die Musik, das Schauspiel oder den Tanz schlägt. Mein persönlicher Tipp abseits der gut ausgetrampelten Wege etwa wäre der Besuch der Westminster Abbey am Mittwochabend zur Evensong-Messe. Und wenn Ihr London bereits gut erkundet habt, bieten sich auch immer wieder Tagesausflüge an, ob nach Cambridge, Oxford oder Brighton, in die Harry Potter Studios oder zum Hampton Court Palace. Falls Ihr vor Ort den Kontakt zu anderen Referendaren sucht, gibt es auf Facebook eine entsprechende Gruppe. Ansonsten könnt Ihr einfach den Referendar der Rechts- und Konsularabteilung der Botschaft anschreiben, da diesem traditionell die Aufgabe zukommt, die Referendarstammtische zu organisieren. Je nachdem, wer dieses Amt gerade bekleidet, finden diese Stammtische häufiger oder seltener statt, in der Regel aber doch alle zwei Wochen.

Zusammenfassend, kann ich eine Station in London jedem nur wärmstens ans Herz legen! Es ist eine tolle Gelegenheit, diese faszinierende Stadt einmal intensiver kennen zu lernen.

Erfahrungsbericht einer Wirtschaftsanwältin – Warum bei Noerr, warum in Dresden?

Dr. Romy Nicole Fleischer | Associate | Corporate / M&A | Dresden: Noerr LLP ist seit über 25 Jahren in Dresden präsent und damit sowohl für die Region und Wirtschaft als auch für Bewerber ein erheblicher Gewinn, zumal sich nur sehr wenige internationale Wirtschaftskanzleien östlich der Elbe – mit Ausnahme der Bundeshauptstadt – tummeln. Aber warum lohnt es sich, den Berufseinstieg als Anwalt bzw. Anwältin in einer Großkanzlei ausgerechnet i...

Dr. Romy Nicole Fleischer | Associate | Corporate / M&A | Dresden:
Dr. Romy Nicole Fleischer

Noerr LLP ist seit über 25 Jahren in Dresden präsent und damit sowohl für die Region und Wirtschaft als auch für Bewerber ein erheblicher Gewinn, zumal sich nur sehr wenige internationale Wirtschaftskanzleien östlich der Elbe – mit Ausnahme der Bundeshauptstadt – tummeln. Aber warum lohnt es sich, den Berufseinstieg als Anwalt bzw. Anwältin in einer Großkanzlei ausgerechnet in der in der sächsischen Hauptstadt zu wagen?

Kleines Büro, vielseitiges Arbeitsspektrum
Die Tätigkeitsbereiche im Dresdner Büro sind vielfältig. Sie liegen unter anderem im M&A-Sektor, Gesellschafts-, IP-, Straf-, Prozess-, Immobilarsachen-, Lebens- und Arzneimittel-, Arbeits-, Steuer- und Insolvenzrecht sowie dem öffentlichen Recht. Es dürfte für jeden etwas dabei sein! Der wissenschaftliche Anspruch kommt dabei keineswegs zu kurz, sondern ganz im Gegenteil.

Arbeitsatmosphäre, Nähe zu Mandanten und Social Events
Als Neueinsteiger im Anwaltssektor erleichtert das Dresdner Büro den Einstieg in vielerlei Hinsicht. Neben einem warmen Arbeitsklima zeichnet sich die Corporate-Abteilung durch eine aufgeschlossene Assistenz und hilfsbereite Kollegen aus, die „nach dem Stoß ins kalte Wasser nicht scheuen, kleine Eilbote zu entsenden“, aufbauende Worte finden und wertvolle Tipps geben. Auch erinnern sich die Kollegen daran, dass sie selbst einst der „Neuling“ waren, weshalb sie Verständnis für die ein oder andere Frage haben. Und Fragen gibt es anfangs reichlich! Diese erstrecken sich sowohl auf die durch Anglizismen geprägte „Abkürzungsmanie“ im M&A-Sektor als auch grundlegende Bereiche, wie etwa den hausinternen Formalien, dem besonderen Knowledge-Management sowie dem sozialen Engagement neben der Mandatsbetreuung. Das Dresdner Büro ist darüber hinaus bestrebt, Neueinsteiger zeitnah mit Mandanten in Berührung zu bringen, sei es per Telefonkonferenz oder durch ein persönliches internes oder externes Treffen. Beispielsweise war in meinem Fall bereits am ersten Tag – nach nur vier Stunden! – ein Gespräch mit einem ausländischen Mandanten terminiert. Motivationsfördernd sind vor allem diverse gesellschaftliche Veranstaltungen, wie dem Dresdner REWE Team Challenge – einem der größten Firmenläufe in ganz Deutschland –, bei dem jeder Mitarbeiter freiwillig entweder als Supporter (z.B. Fotograf) oder Läufer teilnehmen kann, dem kanzleiinternen Sommerfest oder dem vierteljährig stattfindenden Wine & Cheese-Abend, bei dem sich der Kontakt zu Referendaren und Wissenschaftlichen Mitarbeitern pflegen lässt.

Büroumfeld, Lunch Time und Snacks im Zentrum der Stadt
Der Arbeitsplatz befindet sich in einer im 19. Jahrhundert erbauten, einst als Baurechtsakademie fungierenden Villa im Zentrum der Stadt. Die hohen Büroräume und großen Fenster mit Blick ins Grüne helfen, wenn der Blick auf den Rechnerbildschirm mitunter zu mühsam wird. In der Mittagspause bietet zudem die fünf bis zehn Minuten zu Fuß entfernte Einkaufspassage in Richtung „Goldener Reiter“ verschiedene Lunch- und Shoppingoptionen sowie Entspannungs- und Erholungsmöglichkeiten an der Elbe mit Blick auf die historische, barocke Altstadt. Zudem nehmen viele Berater einmal wöchentlich am gemeinsamen Mittagessen im hausinternen „Wintergarten“ teil, was die Chance bietet, Kollegen anderer Practice Groups kennenzulernen.

Gleit- und Teilzeit im Lichte des Life & Balance-Prinzips
Die Arbeitszeitregelung ist im Dresdner Büro von Noerr relativ flexibel (klassische Gleitzeit). Bekanntlich müssen weder Stunden im Büro starr abgesessen noch das Kommen und Gehen mit der „Stopp- oder Stechuhr“ protokolliert werden. Es zählt das Ergebnis am Ende des Tages, wenngleich der hierfür aufgewendete Zeitaufwand digital erfasst werden muss. Die teils stressige Anfangszeit erleichtert außerdem die Möglichkeit, Urlaub bereits in der Probezeit zu nehmen, beispielsweise um ein verlängertes Wochenende zu genießen. Darüber hinaus können Arzt- oder sonstige wichtige Termine während der Arbeitszeit wahrgenommen werden. Zudem besteht die Möglichkeit der Teilzeit und Freistellung bei persönlichen Projekten (z.B. Promotion oder LL.M.). Auch nehmen einige erfahrene Kollegen die Option des teilweisen Home-Office wahr. Das Verständnis für Privat- und Familienleben ist insgesamt hoch und sorgt wiederum spürbar für ein gewisses familiäres und zugleich professionelles Flair im Arbeitsalltag.

Fazit 
Ein wesentlicher Vorteil des Dresdner Büros besteht darin, dass es verhältnismäßig klein ist. Insbesondere die im Zusammenhang mit Großkanzleien an Universitäten, in der Justiz und in den Medien breit gestreuten Schauermärchen über „eine Ansammlung notorisch aufbrausender Heißdüsen mit Tunnelblick“ lassen sich nicht bestätigen. Vielmehr haben die ersten neun Monate gezeigt, dass das Dresdner Büro abwechslungsreiche Mandate und zugleich wissenschaftliches Arbeiten garantiert und eine durch ein Miteinander gekennzeichnete, professionelle Arbeitsatmosphäre zu gewährleisten vermag, die sich erfahrungsgemäß und bekanntlich nicht vielerorts in diesem Umfang finden lässt.

Düsseldorfer Sommerakademie 2015

Erfahrungsbericht von Katharina Krebs | Praktikantin | Litigation | Düsseldorf Einmal Großkanzleiluft schnuppern- das war mein Plan für die Semesterferien 2015. Diesen Plan setzte ich in die Tat um und bewarb mich für die Sommerakademie der Großkanzlei Noerr. Nachdem ich das Bewerbungsverfahren durchlaufen hatte, konnte ich mein Praktikum bei Noerr im Sommer anfangen. Am ersten Praktikumstag schritt ich durch die große Empfangshalle und fuhr mit d...

Erfahrungsbericht von Katharina Krebs | Praktikantin | Litigation | Düsseldorf

Einmal Großkanzleiluft schnuppern- das war mein Plan für die Semesterferien 2015. Diesen Plan setzte ich in die Tat um und bewarb mich für die Sommerakademie der Großkanzlei Noerr. Nachdem ich das Bewerbungsverfahren durchlaufen hatte, konnte ich mein Praktikum bei Noerr im Sommer anfangen.

Am ersten Praktikumstag schritt ich durch die große Empfangshalle und fuhr mit dem gläsernen Aufzug in den 14. Stock des Gebäudes. Zunächst hatte ich ein mulmiges Gefühl, was mich erwarten würde und ob ich den Anforderungen einer Großkanzlei gerecht werden könnte. Dieses Gefühl löste sich jedoch schnell auf, da ich sehr herzlich von meinem Ansprechpartner begrüßt wurde. Für die Zeit des Praktikums war jeder Praktikant einem Anwalt zugeteilt, mit dem man zusammen arbeitete und an den man sich bei Fragen wenden konnte. Mein Ansprechpartner, Herr Dr. Malek, hat mir alles in Ruhe gezeigt und erklärt. Gemeinsam mit den anderen Praktikanten bekamen wir eine Führung durch die Kanzleiräume und wurden jedem Mitarbeiter persönlich vorgestellt. Danach begleitete mich Herr Dr. Malek zu meinem Arbeitsplatz: ein eigener Schreibtisch, ein eigener Computer und eine eigene E-Mail Adresse! Da wurde mir klar, dass ich nicht nur zum Kaffee kochen eingestellt wurde, sondern tatsächlich mitarbeiten durfte. So bekam ich zunächst kleinere Aufgaben, um mich an die Arbeit zu gewöhnen und einzuleben. Im Laufe der Woche hat mich Herr Dr. Malek dann immer mehr in seine Arbeit integriert und wir haben gemeinsam an Rechtsfragen gearbeitet. Ich bekam eigenständige Aufgaben, wie zum Beispiel das Verfassen eines Memos oder Rechercheaufgaben. Zudem hatte jeder Praktikant die Möglichkeit, einen Anwalt zu Gericht zu begleiten.

Das Besondere an diesem Praktikum war, dass das Ganze im Rahmen der Sommerakademie stattfand. Zusammen mit einer bunt gemischten Truppe von 24 weiteren Praktikanten aus ganz Europa hatten wir viele interessante Workshops, Vorträge und Diskussionsrunden. Zudem standen Ausflüge zum Landtag und Oberlandesgericht Düsseldorf auf dem Programm.

Bei den Workshops wurde uns zunächst eine kleine Einführung in das Themengebiet gegeben und anschließend wurden wir in Gruppen eingeteilt. Wir haben dann in Teamarbeit unser erlerntes Wissen angewandt und uns zusammen auf den Workshop vorbereitet. Das Schöne daran war, dass jeder sich im Rahmen eines Rollenspiels in die Diskussionsrunde einbringen konnte. Neben den Workshops erhielten wir Vorträge über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche von Noerr.

Auch das Abendprogramm kam bei der Sommerakademie nicht zu kurz! Beim gemeinsamen Bowlen konnte jeder seine Sportlichkeit unter Beweis stellen. Während der Brauhaustour und dem Cocktailworkshop wurde dann klar, wer am trinkfestesten ist. Durch die vielen Veranstaltungen entstand eine tolle Gruppendynamik und ich habe einige neue Freundschaften schließen können.

Besonders hat mir an dem Praktikum gefallen, dass man einen umfassenden Einblick in den Alltag einer Großkanzlei bekommen hat und sich bei Fragen oder Anregungen jederzeit an seinen Ansprechpartner wenden konnte. Die Veranstaltungen im Rahmen der Sommerakademie haben das Praktikum besonders schön gemacht, da dadurch ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde und jeder aktiv mitarbeiten konnte. Wer also Lust auf ein Praktikum mit anspruchsvollen Aufgaben, neuen Herausforderungen und einem tollen sozialen Umfeld hat, ist bei der Sommerakademie von Noerr genau richtig.  

Secondment bei A4A in Washingthon DC

Dr. Tim Uschkereit | Senior Associate | Regulatory | Büro München: Ein dreimonatiges Secondment beim US-Airlineverband Airlines for America (A4A) in Wahington DC, mein Büro in Sichtweite zum Weißen Haus, Kapitol und den Präsidentendenkmälern, die Begleitung von nationalen und internationalen Gesetzgebungsverfahren sowie politischen Initiativen im US-Machtzentrum – ich bin sehr dankbar für diese wertvolle Erfahrung. Internationales Secondment in einer Gr...

Tim Uschkereit Dr. Tim Uschkereit | Senior Associate | Regulatory | Büro München: Ein dreimonatiges Secondment beim US-Airlineverband Airlines for America (A4A) in Wahington DC, mein Büro in Sichtweite zum Weißen Haus, Kapitol und den Präsidentendenkmälern, die Begleitung von nationalen und internationalen Gesetzgebungsverfahren sowie politischen Initiativen im US-Machtzentrum – ich bin sehr dankbar für diese wertvolle Erfahrung.

Internationales Secondment in einer Großkanzlei?
Internationale Secondments sind fester Bestandteil der Associate-Ausbildung bei Noerr und werden geeigneten Associates ab dem dritten Berufsjahr ermöglicht. Organisatorisch und finanziell wird der Associate durch Noerr großzügig unterstützt. Ziel des Secondments ist, durch die Vernetzung mit ausländischen Kollegen die Basis für eine langfristige Zusammenarbeit zu schaffen und das Verständnis des jungen Anwalts für ausländische und internationale Rechtsfragen zu vertiefen. Der Secondee vertritt und profiliert hierbei Noerr bei ausländischen Kanzleien und Unternehmen.

Das Secondment eines Experten im Bereich Regulierung und öffentliches Wirtschaftsrecht bei einem Verband in den USA stellt sicher nicht den „Normalfall“ dar. Üblicher sind Aufenthalte bei Unternehmen und befreundeten Kanzleien. Möglich wurde die Mitarbeit durch eine langjährige Mandatsbeziehung zum Verband und den von ihm vertretenen US-Airlines. Der Aufenthalt beim Airline-Verband hatte den Vorteil, dass dieser die Interessen der US-Airlines und Logistikunternehmen bündelt und ich während des Secondments sowohl die Arbeitsweise der Rechtsabteilung des Verbands als auch die Zusammenarbeit mit den Rechtsabteilungen der Unternehmen kennenlernen konnte.

Mein Arbeitsalltag in Washington
Wie arbeiten und kommunizieren Verbände, Unternehmen und ihre externen Rechtsberater in den USA miteinander – mein Secondment lieferte hierzu jeden Tag eindrucksvoll Anschauungsunterricht. Hierbei lernte ich die General Counsel und Rechtsanwälte aus den Rechtsabteilungen der größten Airlines der Welt kennen und arbeitete an Gesetzgebungsvorhaben und Fragestellungen mit, die nationale und internationale Themen betreffen und – oftmals zeitlich versetzt – auch in Europa von wesentlicher Bedeutung sind. Bei Telefonkonferenzen, persönlichen Besprechungen und politischen Veranstaltungen erhielt ich wertvolle Einblicke in das juristische und politische Tagesgeschäft in Washington. Besonders interessant war schließlich der Austausch mit Abgeordneten, Ausschüssen sowie Ministerien und die Zusammenarbeit bei Gesetzesinitiativen über die Governmental Affairs-Abteilung des Verbands.

Fazit
Das Secondment in Washington war für mich die perfekte Gelegenheit, bestehende Mandatsbeziehungen zu stärken, meine internationalen Kontakte zu erweitern und Noerr vor Ort zu profilieren. Nebenbei ermöglichten die vergleichsweise moderaten Arbeitszeiten das Erkunden der Stadt und weiterer Landesteile, den Besuch zahlreicher Sportveranstaltungen und das Knüpfen neuer Kontakte sowie Freundschaften. Um möglichst viel vom Secondment mitzunehmen, empfiehlt es sich, ein gesundes Maß an Eigeninitiative an den Tag zu legen und offen auf die Menschen vor Ort zuzugehen.

Wahlstation in London

Daniel Müller | Associate | Corporate | Frankfurt: Viele Menschen verbinden London nur mit Fish and Chips, Tee mit Milch, schlechtem Essen und noch schlechterem Wetter. Für mich war London aber schon immer der Ort, an dem ich die Wahlstation meines Referendariats verbringen wollte. Gleichzeitig war es mir auch wichtig, während dieser Zeit in möglichst vielen Teilgebieten des deutschen Zivilrechts tätig zu sein. Diese selten anzutreffende Kombination ermöglichte m...

Daniel Müller | Associate | Corporate | Frankfurt:

Daniel Müller

Viele Menschen verbinden London nur mit Fish and Chips, Tee mit Milch, schlechtem Essen und noch schlechterem Wetter. Für mich war London aber schon immer der Ort, an dem ich die Wahlstation meines Referendariats verbringen wollte. Gleichzeitig war es mir auch wichtig, während dieser Zeit in möglichst vielen Teilgebieten des deutschen Zivilrechts tätig zu sein. Diese selten anzutreffende Kombination ermöglichte mir Noerr. Das Londoner Büro der Kanzlei berät seine deutschen und ausländischen Mandanten ausschließlich im deutschen Recht. Während des Beginns meines Referendariats hatte ich schon ein Jahr lang in Nebentätigkeit im Frankfurter Büro von Noerr im Bereich Tax & Private Clients gearbeitet. Dabei konnte ich die Kanzlei und viele ihrer Anwältinnen und Anwälte bereits gut kennen lernen.

Als sich die Möglichkeit ergab, meine Wahlstation in London zu absolvieren, zögerte ich nicht lange. Noerr eröffnete sein dortiges Büro im Jahr 2010. Es liegt ungemein zentral in der berühmten Londoner "City", dem wohl bedeutendsten Banken- und Finanzzentrum Europas, und bietet aus dem 40. Stock eines Wolkenkratzers einen überwältigenden Blick über die Stadt an der Themse. Im Büro wurde ich überaus freundlich aufgenommen. Es herrscht dort eine sehr familiäre Atmosphäre. Beim Barbecue, welches einer der Partner für das gesamte Kanzlei-Team bei sich zuhause veranstaltete, und beim für London typischen Feierabenddrink konnte man die Kolleginnen und Kollegen dann auch noch außerhalb des Büros näher kennenlernen. Beim wöchentlich stattfindenden Referendarsstammtisch gab es zudem die Möglichkeit sich mit Referendaren aus ganz Deutschland auszutauschen.

Zu Beginn meiner Station arbeitete ich an Problemen aus dem allgemeinen Zivilrecht. Daraufhin war ich im Bereich Gesellschaftsrecht tätig. Die meiste Zeit beschäftigte ich mich allerdings mit Themen aus dem Bereich Corporate Finance. Bei einem Kick-off-Meeting konnte ich hautnah die Zusammenarbeit zwischen einer Bank und der Kanzlei bezüglich einer Projektfinanzierung auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien miterleben. Etwa zur Mitte meiner Wahlstation erhielt ich die Möglichkeit, an der Summer Academy der Humboldt European Law School teilzunehmen, welche zu dieser Zeit in London für deutsche, englische und französische Jurastudenten stattfand und unter anderem von Noerr veranstaltet wurde. Das Thema der Academy war die "Corporate Citizenship", also das bürgerschaftliche Engagement von Unternehmen, welches speziell aus dem anwaltlichen Blickwinkel betrachtet wurde. Gegen Ende meiner Wahlstation konnte ich schließlich auch noch ein Seminar zum Thema Non-Performing Loans (Notleidende Kredite) besuchen.

Mein für mich zuständiger Ausbilder kümmerte sich jederzeit hervorragend um mich und achtete darauf, dass ich an möglichst vielen abwechslungsreichen Themen mitarbeiten konnte. Unter anderem arbeitete ich standortübergreifend mit Kolleginnen und Kollegen aus New York, Berlin und Frankfurt. Die Anwältinnen und Anwälte vertrauten den Wissenschaftlichen Mitarbeitern, Praktikanten und Referendaren durchweg anspruchsvolle Aufgaben an. Es wurde dennoch stets darauf geachtet, dass diese genügend Zeit haben, um die schier endlosen Freizeitmöglichkeiten Londons erkunden zu können. Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen verlief äußerst kollegial und höchst professionell.

Mein Fazit: Der Aufenthalt in London war ein absoluter Erfolg. Ich sammelte wertvolle Erfahrungen, begegnete vielen netten und interessanten Menschen und lernte die Stadt als unglaublich lebendig und vielseitig kennen. Fish and Chips ist sehr lecker, Tee mit Milch schmeckt besser als gedacht, das Londoner Essen ist dank der asiatischen und indischen Einflüsse überaus abwechslungsreich und das Wetter war, entgegen aller anderslautenden Prophezeiungen, ausgezeichnet.

My Summerschool Experience 2015

Iris Ikkelä | Intern | Litigation | Düsseldorf For someone who has always dreamed of doing an internship abroad I cannot imagine a better place to do it than at Noerr. I was very lucky and honoured to be selected out of many applicants to do an internship at Noerr in August 2015. I worked four weeks in the practice group Litigation, Arbitration & ADR in Düsseldorf. I felt very welcome from the first moment I entered Noerr's reception. Every intern was assigned a responsible...

Sommerakademie DUS 2015Iris Ikkelä | Intern | Litigation | Düsseldorf

For someone who has always dreamed of doing an internship abroad I cannot imagine a better place to do it than at Noerr. I was very lucky and honoured to be selected out of many applicants to do an internship at Noerr in August 2015. I worked four weeks in the practice group Litigation, Arbitration & ADR in Düsseldorf.

I felt very welcome from the first moment I entered Noerr's reception. Every intern was assigned a responsible attorney and our tasks included for example doing legal research and drafting. In addition, I took part in the Noerr Campus Jump programm which included several workshops and visits. I found the entire programm very interesting.

My experience is quite different from how most of the other interns experienced the work because I come from Finland and have never really studied German law. I speak German fluently, and therefore coping with the language was never a problem. Luckily, I was given tasks that did not require a broad knowledge of German law. However, I was provided with various opportunities to familiarise myself with the profession of an attorney in Germany.

As a conclusion, I can only say that the internship at Noerr was hugely successful in many respects. I learned a lot, made new friends and had a really good time. I genuinely enjoyed working in the team and the atmosphere could not have been better. It was with great hopes of returning in the near future that I left Düsseldorf for my native Finland. I can warmly recommend this internship to everyone!

Mein erster Monat bei Noerr... als Anwältin

Dr. Petra Hoffmann | Associate | Litigation | München:  Ich war von Januar bis Ende März 2012 bereits als Referendarin in der Wahlstation bei Noerr in München und bin seit Juli 2012 als Rechtsanwältin angestellt. Wie habe ich nun den ersten Monat im Vergleich zu meiner Zeit als Referendarin erlebt? Natürlich ist es ein besonderes Gefühl, das erste Mal mit eigener Schlüsselkarte die Eingangstür zu öffnen, um ein Büro mit dem eige...

Dr. Petra Hoffmann | Associate | Litigation | München: 

Ich war von Januar bis Ende März 2012 bereits als Referendarin in der Wahlstation bei Noerr in München und bin seit Juli 2012 als Rechtsanwältin angestellt. Wie habe ich nun den ersten Monat im Vergleich zu meiner Zeit als Referendarin erlebt?

Natürlich ist es ein besonderes Gefühl, das erste Mal mit eigener Schlüsselkarte die Eingangstür zu öffnen, um ein Büro mit dem eigenen Namen auf dem Türschild aufzusuchen. Entgegen meiner hoffnungsvollen Erwartung ist aber nach der mündlichen Prüfung und durch die Vereidigung als Rechtsanwältin nicht plötzlich die geballte juristische Lebenserfahrung über mich hereingebrochen. Glücklicherweise erwartet man das bei Noerr auch nicht. Selbstverständlich möchte man als Berufsanfänger schnell besser werden und gute Resultate abliefern. Hierbei wird man bei Noerr tatkräftig unterstützt. Nach meinem Eindruck wird der Ausbildungsgedanke hier als Investition in die Zukunft erkannt und sehr ernst genommen.

In den ersten Tagen finden zunächst eher organisatorische Schulungen statt. EDV-, Formatvorlagen- und DMS-Schulung, Bibliotheks-Schulung, Knowledge Management-, KVP Schulung, digitales Diktieren etc. Man kann die neuen Informationen schwerlich alle aufnehmen, gewöhnt sich aber nach ein paar Tagen des "Ausprobierens" an die technischen Herausforderungen. In den ersten Wochen schwankt man zwischen dem Warten auf Aufträge und panischer Geschäftigkeit. Nach und nach pendelt sich das ein. Man organisiert sich - ein Vorgang, der ohne die "lebensrettende" Hilfe der Sekretärin kaum möglich wäre. Die Personalabteilung ist höchst kreativ, wenn es um Events geht, in denen man internes Networking betreiben und Vorgesetzte näher kennenlernen kann. Regelmäßige abteilungsbezogene Veranstaltungen (v. A. Jour-Fixe) sind informativ und erhöhen das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Wird man auch einmal in das sprichwörtliche "kalte Wasser" geworfen, kann man davon ausgehen, dass dem eine gewisse Noerr-Schwimm-Schulung vorausgegangen ist ;-)

Ich wünsche Euch so viel Freude beim Start wie mir!

Praktikum in Alicante

Elke Burkhardt | Praktikantin | Media, IT & IP | Alicante: Nach meinem einjährigen Auslandsstudium in León, einer kleinen Stadt im Norden der iberischen Halbinsel, hatte ich die Absicht, vor meiner Rückkehr nach Deutschland noch ein Praktikum in Spanien zu absolvieren. Ich arbeitete bereits bei Noerr in München im Bereich Media, IP & IT als studentische Hilfskraft. Während einer Noerr Practice Veranstaltung im Bereich Patentrecht lernte ich meine zwei derz...

Elke Burkhardt | Praktikantin | Media, IT & IP | Alicante:

Burkhardt

Nach meinem einjährigen Auslandsstudium in León, einer kleinen Stadt im Norden der iberischen Halbinsel, hatte ich die Absicht, vor meiner Rückkehr nach Deutschland noch ein Praktikum in Spanien zu absolvieren. Ich arbeitete bereits bei Noerr in München im Bereich Media, IP & IT als studentische Hilfskraft. Während einer Noerr Practice Veranstaltung im Bereich Patentrecht lernte ich meine zwei derzeitigen Betreuer, die Anwälte Tobias Dolde und Michael Hawkins, aus dem Noerr-Büro in Alicante kennen. So ergab sich die Möglichkeit für ein Praktikum bei Noerr Alicante IP, S.L.

Vor Beginn des Praktikums war ich sehr gespannt, was mich in einer deutschen Kanzlei in Spanien erwarten würde. Noerr Alicante IP, S.L. berät Mandanten zu allen Fragen im Zusammenhang mit dem HABM (Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt), d.h. Gemeinschaftsmarken, Gemeinschaftsgeschmacksmustern und internationalem Markenschutz. Da das Büro sehr spezialisiert ist, konnte ich einen sehr detaillierten Einblick in das Markenrecht erhalten und mich in diesen speziellen Fachbereich einarbeiten. So erhielt ich ein umfassendes Bild dieser Materie.

Das Büro von Noerr in Alicante gibt es seit Mitte 2011. Daher stand auch noch einige administrative Arbeit an. Die von mir durchgeführten Tätigkeiten waren jedoch sehr unterschiedlich. Zunächst wurde ich mit dem "Takeover" aller Gemeinschaftsmarken und Gemeinschaftsgeschmacksmuster von Noerr in München nach Alicante beauftragt. Weiterhin habe ich Schriftsätze (Schreiben, Briefe, Widersprüche, Beschwerden etc.) in spanischer, deutscher und englischer Sprache an Rechtsanwälte und Mandanten aus aller Welt formuliert und versendet. Des Weiteren habe ich Anmeldungen neuer Gemeinschaftsmarken, Widersprüche, Anträge auf Löschung oder Nichtigkeit einer Gemeinschaftsmarke online beim HABM über MyPage eingereicht, habe gemäß interner Regelungen Akten angelegt und geschlossen, mich in das Software Programm Patricia eingearbeitet und Aktendaten vervollständigt, Fristen (Widerspruch, Cooling-off, Verlängerung etc.) überwacht sowie Übersetzungen angefertigt (vor allem vom Spanischen ins Deutsche und umgekehrt). Ich habe Online-Markenrecherchen bei Polymark durchgeführt, eine neue Mandantenliste angelegt sowie Pitch-Präsentationen zur Gewinnung von Mandanten erstellt. Durch die anspruchsvollen Aufgaben, die ich in der Kanzlei erhielt, konnte ich meiner Ansicht nach als Studentin viel lernen und gleichzeitig einen Beitrag für die Kanzlei Noerr leisten.

Bei Fragen konnte ich jederzeit auf Tobias und Michael (in Spanien ist es üblich, sich zu Duzen) und das ganze Team zukommen. Diese sorgten stets für ein kollegiales Miteinander und die damit verbundene angenehme Arbeitsatmosphäre in der Sozietät. Das Team hat mich am ersten Tag sehr nett empfangen und vertraute mir seit diesem Tage verantwortungsvolle Aufgaben an, da ich bereits Erfahrungen aus München mitbrachte. Schnell war ich eingearbeitet und gehörte zum Team dazu.

Die Office-Sprachen sind Englisch, Spanisch und Deutsch; unter Arbeitskolleginnen wird ab und an Französisch gesprochen, was für mich jedoch kein Problem war, da ich diese Sprache in der Schule erlernt hatte. Da ich bereits nach dem Abitur ein Jahr im englischsprachigen Ausland und zu Beginn des Praktikums bereits fast ein Jahr in Spanien gelebt hatte, war die Kommunikation auf Englisch und Spanisch ebenfalls sehr angenehm. Die Arbeitsatmosphäre war sehr international, was mir wiederum sehr gut gefiel.

Die Kanzlei ermöglichte mir zudem einen "Schnuppertag" beim HABM. Da sie ständig mit dem HABM in Kontakt steht, war es für mich sehr interessant zu sehen, wo meine Anträge ans HABM bearbeitet werden und wie weiter damit verfahren wird.

Am 31. August fand außerdem der "Noerr Alicante – Day out" des Büros statt, an dem ich das Team näher kennen lernen konnte und der Zusammenhalt noch einmal gestärkt wurde. Wir verbrachten einen ganzen Tag auf einer Segelyacht und segelten von Dénia aus die Costa Blanca entlang, u.a. an den wunderschönen Calas in der Marina Alta vorbei.

Das Praktikum hat mir sehr viel Spaß gemacht und meinen Entschluss bestärkt, mich im Oktober mit dem Schwerpunkt 3 auf Wettbewerbsrecht, geistiges Eigentum und Medienrecht an der LMU zu spezialisieren. Durch das Praktikum konnte ich die Bedeutung von Gemeinschaftsmarken und Geschmacksmustern, die auch in Zukunft weiter steigen wird, in der Praxis kennen lernen und einen vertieften Einblick in die Rechte des geistigen Eigentums erhalten.

Das Praktikum bei Noerr Alicante IP, S.L. war eines der besten meiner bisherigen Ausbildung. Trotz vollem Arbeitsalltag war jeder Tag gefüllt mit neuen Aufgaben und kleinen "Abenteuern". Durch den Praktikumsaufenthalt konnte ich nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch einen ganz persönlichen Zugang zu den kulturellen Aspekten des Landes entwickeln. Der Auslandsaufenthalt stellt für mich eine einzigartige, individuelle Erfahrung dar, an der ich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich gewachsen bin.

Rechtsanwalt in New York

Dirk Sievert, LL.M | Senior Associate | Litigation | New York: Als Rechtsanwalt in New York: Alles ganz anders? Aufstehen, frühstücken, zur U-Bahn gehen, die mal wieder total überfüllt ist. Kurz nach neun Uhr Ankunft im Büro, mit einem Kaffee in der Hand lese ich die ersten E-Mails des Tages. So ungefähr beginnt ein ganz normaler Arbeitstag für mich – und sicherlich auch für die meisten anderen deutschen Rechtsanwälte in Wirtschaftskanzleien....

Dirk Sievert, LL.M | Senior Associate | Litigation | New York:

Als Rechtsanwalt in New York: Alles ganz anders?

Aufstehen, frühstücken, zur U-Bahn gehen, die mal wieder total überfüllt ist. Kurz nach neun Uhr Ankunft im Büro, mit einem Kaffee in der Hand lese ich die ersten E-Mails des Tages. So ungefähr beginnt ein ganz normaler Arbeitstag für mich – und sicherlich auch für die meisten anderen deutschen Rechtsanwälte in Wirtschaftskanzleien. Eine Besonderheit ist jedoch, dass mein Blick bei meinem morgendlichen Ritual auf die in der Sonne funkelnden Fassaden der umliegenden Wolkenkratzer in Midtown Manhattan fällt. Denn ich arbeite als einer von vier Rechtsanwälten im Representative Office von Noerr LLP in New York. So bunt und vielfältig wie das Leben in New York sind auch meine Aufgaben als Anwalt dort. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Mandatsarbeit, die Referendarausbildung und das Business Development.

Wie kommt man eigentlich nach New York?

Aber fangen wir doch vielleicht mit der spannendsten Frage an: Wie kommt man eigentlich dazu, als deutscher Rechtsanwalt in New York zu arbeiten? Für mich begann der Weg nach New York bereits in Deutschland während meines Jurastudiums in Greifswald. Ich hatte mich bewusst für die Uni Greifswald entschieden, um hier den Abschluss Bachelor of Laws zu erlangen. Dieser international ausgerichtete Abschluss sollte den Weg an eine Law School in Großbritannien oder in den USA ebnen. Am Ende kam es dann doch anders: Erst nach bestandenem Ersten Staatsexamen ging es für mich an die New York University School of Law zum LL.M.-Studium. Während des Studiums in den USA hatte ich Gelegenheit, bei Recruiting-Veranstaltungen nahezu alle großen Wirtschaftskanzleien kennenzulernen. Hier begann auch der Kontakt zu Noerr, der über meine Wahlstation im New Yorker Büro bis hin zum Einstieg als Anwalt im selbigen Büro nie abgerissen ist. Letztlich gehörte auch eine große Portion Glück dazu – denn ohne eine freie Stelle und eine Bewerbung zur rechten Zeit wäre ich jetzt nicht hier.  

Mandatsarbeit und Ausbildung.

An erster Stelle steht auch in New York die Mandatsarbeit. Das New Yorker Representative Office berät dabei nicht im US-Recht. Vielmehr arbeite ich zusammen mit meinen Kollegen in Deutschland an Mandaten, die meist einen grenzüberschreitenden Bezug aufweisen. Von besonderer Bedeutung sind hierbei eine effektive Kommunikation und gutes Teamwork. Schließlich arbeite ich durch die Zeitzonen-Unterschiede oft dann, wenn meine Kollegen in Deutschland nicht mehr im Büro bzw. erreichbar sind. Sie müssen sich gleichwohl darauf verlassen, dass meine Arbeitsergebnisse, die sie am Morgen im Posteingang vorfinden, gut verwertbar sind. Gerade für einen Berufsanfänger wie mich war dies am Anfang nicht immer einfach. Man muss die gestellten Arbeitsaufträge genau verstehen, Probleme antizipieren und durch Rückfragen eventuelle Unklarheiten ausräumen. Vor diesen Herausforderungen stehen natürlich auch Associates in Deutschland; für mich werden sie aber durch die große Entfernung zu meinen Kollegen noch potenziert. Wenn man sich als Berufsanfänger hiervon nicht entmutigen lässt, kann man in solchen Situationen viel lernen und enorm für das weitere Berufsleben profitieren.  

Ein weiterer wichtiger Aspekt meiner Arbeit ist die Ausbildung von Referendaren. Über das gesamte Jahr hinweg unterstützen uns zwei bis drei Referendare im New Yorker Büro bei allen anfallenden Tätigkeiten. Die Möglichkeit, so früh in die Referendarbetreuung einbezogen zu werden, ist ein Privileg der überschaubaren Größe unseres Büros in New York. Davon profitieren auch unsere Referendare: Aufgrund der Nähe zur eigenen Ausbildung kann ich eine besonders intensive Betreuung gewährleisten und mit Rat und Tat zur Seite stehen.  

Business Development.

Eine große Besonderheit meiner Tätigkeit in New York ist, dass auch der Bereich Business Development schon in den ersten Berufsjahren zu meinem Aufgabenspektrum gehört. Dies umfasst Marktanalysen in den USA, aber auch den direkten Kontakt zu Kanzleien und Mandanten in Nordamerika. Durch unsere Bemühungen pflegen und erweitern wir das Netzwerk von Noerr, indem wir auf Veranstaltungen gezielt interessante Kontakte ansprechen bzw. durch die Organisation von eigenen Events und Seminaren neue Kontakte hinzugewinnen.  

Gleichzeitig versuchen wir, durch unseren Außenauftritt das Markenimage von Noerr in Nordamerika zu festigen. Dies ist eine spannende und zugleich herausfordernde Tätigkeit. Der Kontakt zu Kanzleien und Mandanten in Nordamerika erfordert eine positive Hartnäckigkeit und eine gehörige Portion kulturelle Anpassungsfähigkeit. Auch hierbei versuchen wir unsere Referendare aktiv einzubeziehen, um ihnen durch die Erfahrungen in New York einen Vorteil für ihre spätere berufliche Tätigkeit zu verschaffen.

Fazit

Meine Tätigkeit in New York kombiniert die Vorteile einer kleinen Kanzlei – Eigenverantwortung und Abwechslung – mit den Vorteilen einer Großkanzlei: Teamwork, spannende Mandate und Unterstützung durch Support-Abteilungen. Es ist sicherlich der interessanteste Job, den ich mir vorstellen kann. Nicht zuletzt heißt es doch: "If you can make it here…" – ahh, you know the rest!

Ersterscheindung in "Perspektiven für Juristen 2013".

Erfahrungsbericht einer Senior Associate

Isabel Schneider | Senior Associate | Corporate | London:   Warum Noerr? Meine persönliche Antwort: weil ich mich heute wieder für Noerr entscheiden würde, und das, obwohl ich einen ganz anderen Weg genommen habe, als zunächst gedacht. Als ich vor fünf Jahren direkt nach dem Referendariat im Berliner Büro von Noerr anfing, hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich einmal im 40. Stock eines Hochhauses in der Londoner City arbeiten w&...

Isabel Schneider | Senior Associate | Corporate | London:  

Isabel Schneider

Warum Noerr? Meine persönliche Antwort: weil ich mich heute wieder für Noerr entscheiden würde, und das, obwohl ich einen ganz anderen Weg genommen habe, als zunächst gedacht. Als ich vor fünf Jahren direkt nach dem Referendariat im Berliner Büro von Noerr anfing, hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich einmal im 40. Stock eines Hochhauses in der Londoner City arbeiten würde.

Es gibt immer viele Gründe, bei der einen oder anderen Kanzlei anzufangen. Für mich war es bei Noerr gleichzeitig eine Kopf- und eine Bauchentscheidung. Schon das Vorstellungsgespräch war ganz anders als bei anderen Kanzleien. Es herrschte eine entspannte und persönliche Atmosphäre, ich traf Partner, aber auch zukünftige gleichaltrige Kollegen. Außerdem hatte ich das Gefühl, ich würde nicht nur in einem guten Team arbeiten, sondern auch eine gute Ausbildung als Anwältin erhalten. Nach drei Jahren im Berliner Büro, darunter ein viermonatiges Secondment in Düsseldorf, bekam ich die Chance, im neuen Londoner Büro von Noerr zu arbeiten. Das Angebot in London zu arbeiten, kam für mich völlig unerwartet, aber ich konnte nicht widerstehen – zwei bis drei Auslandsjahre in neuer Umgebung mit neuen Kollegen, gleichzeitig aber den Rückhalt von Noerr als deutscher Großkanzlei – das ist einfach eine tolle Möglichkeit.

Jetzt berate ich von London aus internationale Unternehmen im deutschen Gesellschafts- und Insolvenzrecht. Teil meiner Tätigkeit ist auch die Pflege von Beziehungen zu in England ansässigen Mandanten und anderen unabhängigen europäischen Kanzleien, mit denen wir oft zusammenarbeiten. Dadurch ist die Arbeit sehr abwechslungsreich, ich habe immer noch jeden Tag etwas auf dem Schreibtisch, das ich vorher noch nie gesehen habe. Zum Glück kann ich auch bei ungewöhnlichen Anfragen von Mandanten und Partnern auf die Erfahrungen und die Hilfsbereitschaft der Kollegen in Deutschland und an den anderen Standorten zurückgreifen.

Weil bei Noerr die Karriereplanung sehr flexibel ist, hätten die letzten fünf Jahre auch ganz anders aussehen können. Von Anfang an habe ich in unterschiedlichen Teams fach- und standortübergreifend gearbeitet. So konnte ich mir ein gutes Bild über die verschiedenen Möglichkeiten der anwaltlichen Arbeit, der Fachrichtungen und verschiedenen Branchen machen. Was mir nach wie vor gut gefällt, ist die Möglichkeit, sich unabhängig vom Standort aktiv in spannende Projekte einzubringen anstatt einfach zugeteilt zu werden. Ich hatte deshalb von Anfang an das Gefühl, ich werde darin unterstützt, einen Tätigkeitsschwerpunkt nach meinen Interessen zu entwickeln. Noch wichtiger: Dabei habe ich viele Kollegen kennen gelernt, mit denen ich nicht nur immer wieder gern zusammenarbeite, sondern auch nach der Arbeit noch etwas unternehme. So ist die Arbeit bei Noerr sicherlich herausfordernd – durch das tolle Team und die abwechslungsreiche Tätigkeit gehe ich aber auch nach fünf Jahren noch jeden Tag gerne ins Büro und das ist letztlich das, worauf es ankommt. 


Wahlstation in New York

Konrad Zdanowiecki | Senior Associate | Media, IP & IT | München: Um im Urteilsstil das Ergebnis vorwegzunehmen: Das New Yorker Büro von Noerr ist perfekt für ein Praktikum oder eine Station im Referendariat. Ich selbst habe dort von Anfang Januar bis Ende März 2012 meine Wahlstation absolviert. Was den Weg dorthin angeht, ging bei mir alles sehr schnell und unkompliziert. Nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen hingeschickt hatte, erhielt ich innerhalb kurzer Zeit die...

Konrad Zdanowiecki | Senior Associate | Media, IP & IT | München:

Konrad Zdanowiecki

Um im Urteilsstil das Ergebnis vorwegzunehmen: Das New Yorker Büro von Noerr ist perfekt für ein Praktikum oder eine Station im Referendariat. Ich selbst habe dort von Anfang Januar bis Ende März 2012 meine Wahlstation absolviert.

Was den Weg dorthin angeht, ging bei mir alles sehr schnell und unkompliziert. Nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen hingeschickt hatte, erhielt ich innerhalb kurzer Zeit die Einladung zu einem Telefon-Interview, das halb auf Deutsch, halb auf Englisch durchgeführt wurde. Wenige Tage später kam die Zusage. Noerr hat zudem die Kosten für das erforderliche Visum übernommen und mir eine Liste mit möglichen Unterkünften zugesandt.

Das Zimmer, in dem ich gewohnt habe, war super gelegen. Mitten in einem der coolsten Orte des New Yorker Nachtlebens, zwischen Greenwich Village und East Village, was den Weg für eine Club- oder Kneipentour extrem kurz machte. Dass der "Big Apple" auch neben dem Nachtleben über etliche Attraktionen verfügt, muss eigentlich nicht explizit ausgeführt werden. Es ist aber schon bemerkenswert, was diese Metropole zu bieten hat. Persönlich kann ich u.a. den Gang über die Brooklyn Bridge, die Aussicht vom Rockefeller Center, einen Trip an die Waterfront in Jersey City, nach Williamsburg oder eine Seilbahnfahrt nach Roosevelt Island (abends) empfehlen. Für Sportfans: Der Madison Square Garden lohnt sich absolut für die Knicks, bei den Rangers ist die Stimmung eher so lala. Und wer einen der besten Burger der Stadt sucht, dem kann ich das "Joy" in der 6th Ave Ecke Washington Pl ans Herz legen.

Im Noerr-Büro herrscht eine sehr angenehme persönliche Stimmung. Mit allen vier Anwälten und den beiden Kolleginnen vom Marketing bzw. Controlling ist man sofort "per Du". Die Tätigkeit liegt schwerpunktmäßig im Gesellschaftsrecht, teilweise mit Bezügen zum Insolvenzrecht. Die Mandate sind natürlich international und wirklich sehr interessant. Erfreulich ist insbesondere, dass die Arbeit, die man zugeteilt bekommt, durchweg auf Englisch ist, was den Aufenthalt bei Noerr New York im Hinblick auf die Verbesserung der Sprachkenntnisse sehr sinnvoll macht. Oft wird man auch in die Vorbereitung und Durchführung verschiedener externer Marketing-Events (z.B. Vorträge) miteinbezogen. Man lernt zudem immer wieder Anwälte aus den deutschen Noerr-Büros kennen, die aus geschäftlichen Gründen einige Tage in New York weilen.

Der typische Arbeitstag endet in der Regel gegen sechs Uhr abends (zumindest für die Praktikanten/Referendare), was auch unter der Woche genug Zeit gibt, die Weltstadt New York zu erleben und sich mit anderen Leuten zu treffen. Besonders einfach lernt man diese übrigens beim Referendarfrühstück kennen, welches eine US-Kanzlei jeden Freitag veranstaltet.

Die drei Monate bei Noerr New York waren durchweg eine erlebnisreiche Zeit, weswegen ich einen Aufenthalt dort nur wärmstens empfehlen kann.

Berufsbegleitende Promotion bei Noerr

Dr. Christiane Berr | Counsel | Commercial & Real Estate | München: "Wie, berufsbegleitend…während der Arbeit?" – Kann das funktionieren? Es ging um die berufsbegleitende Erstellung einer Dissertation auf die mich mein Chef gerade angesprochen hatte. Ganz ausgeschlossen hatte ich das nie; der Gedanke zu promovieren schwirrte auch nach Beginn meiner Tätigkeit als Rechtsanwältin immer wieder – mal mehr, mal weniger – in meinem Kopf umher. Noerr f&o...

Dr. Christiane Berr | Counsel | Commercial & Real Estate | München:

Christiane Berr"Wie, berufsbegleitend…während der Arbeit?" – Kann das funktionieren? Es ging um die berufsbegleitende Erstellung einer Dissertation auf die mich mein Chef gerade angesprochen hatte. Ganz ausgeschlossen hatte ich das nie; der Gedanke zu promovieren schwirrte auch nach Beginn meiner Tätigkeit als Rechtsanwältin immer wieder – mal mehr, mal weniger – in meinem Kopf umher. Noerr fördere das, so das Fazit unseres Gesprächs.

Gesagt, getan: Ich machte mich auf die Suche nach einem Dissertations-Thema. Im Transportrecht wurde ich fündig. Es folgte die Phase des Einlesens…Neuland…und der Literatursuche…Ordnerweise. Und ein Exposé war zu erstellen.

Die Vorarbeiten erledigt und die Zulassung zur Promotion in der Tasche, war die Frage des "Wie" mit Noerr schnell geklärt. Wir vereinbarten eine viermonatige Freistellung von meiner Anwaltstätigkeit.

In den heimischen vier Wänden – das war mir klar – würde ich nicht effizient arbeiten können…und die Zeit war knapp. Das würde nur funktionieren, wenn ich nicht zu Hause schreiben würde. Diese Überlegungen führten dazu, dass mir Noerr einen Raum zur Verfügung stellte. Meinen Bedenken, mein Vorhaben könnte im Falle der Büro-Anwesenheit der Mandatsarbeit "zum Opfer fallen" beugten wir vor, indem ich in ein anderes Gebäude umzog, wo ich incognito unsichtbar für Kollegen meinem Eifer freien Lauf lassen konnte.

"Niemanden interessiert es, ob man schon da ist oder nicht und was man am Tag geleistet hat" – das war der erste Unterschied, der mir direkt auffiel, als ich mit der Dissertation begann. Im Gegensatz zu den letzten Jahren bei Noerr war nun wieder Eigendisziplin gefragt. Kein Mandant der dringend ein Ergebnis braucht, kein Kollege, der einen eiligen Prüfungsauftrag hat, keine externen Fristen, keine "Anwesenheitspflicht". Von dem knappen Zeitfenster abgesehen, musste ich mir den notwendigen Druck nun wieder selbst aufbauen; ein eher ungewohntes Gefühl im Vergleich zu den letzten Jahren bei Noerr. Am besten gelang mir das, indem ich stur jeden Tag – so als müsste ich zur Arbeit – morgens zum Schreiben ins Büro fuhr und abends zurück. Außerdem wurde mir ziemlich schnell bewusst, dass in den nächsten vier Monaten keine praktikablen Lösungen mehr gefragt sein würden. Nun ging es überwiegend wieder um die "blasse" Theorie, und zwar im Detail. Es machte sich aber auch ein deutlicher Vorteil bemerkbar, den ich unterschätzt hatte: Die Berufserfahrung, die ich in den letzten Jahren bei Noerr gesammelt hatte. Die erlernte Routine beim Strukturieren, Formulieren und bei der Schwerpunktsetzung ließ mich zügig voranschreiten.

Nach vier Monaten stand die Dissertation. Einige Änderungen und Verbesserungen ließen sich nebenher und an Wochenenden erledigen…eine Ferienwoche fiel dem letzten Feinschliff anheim...dann war es bald geschafft!!!

Aus meiner Sicht ist die berufsbegleitende Promotion eine hervorragende Alternative zur Promotion vor dem Berufsstart, die man, insbesondere mit Blick auf die Unterstützung durch Noerr, in den verschiedensten Spielarten umsetzen kann.

Meine ersten 365 Tage bei Noerr

Dr. Sebastian Fischer, LL.B., B.Sc. | Associated Partner | Litigation | München: Ich bin seit Februar 2011 bei Noerr und war zuvor bei einer anderen großen Wirtschaftskanzlei tätig. Dies machte mich auf viel Vertrautes, aber auch auf manche "kanzleikulturelle" Unterschiede aufmerksam. Motivierend bei Noerr finde ich vor allem, dass sehr früh schon auf Eigeninitiative und unternehmerisches Engagement der jungen Anwältinnen und Anwälte gesetzt wird. Dies mag sei...

Dr. Sebastian Fischer, LL.B., B.Sc. | Associated Partner | Litigation | München:

Sebastian Fischer

Ich bin seit Februar 2011 bei Noerr und war zuvor bei einer anderen großen Wirtschaftskanzlei tätig. Dies machte mich auf viel Vertrautes, aber auch auf manche "kanzleikulturelle" Unterschiede aufmerksam.

Motivierend bei Noerr finde ich vor allem, dass sehr früh schon auf Eigeninitiative und unternehmerisches Engagement der jungen Anwältinnen und Anwälte gesetzt wird. Dies mag seinen Ausdruck in Veröffentlichungen oder der Mitwirkung an Mandanten-, Recruiting- oder anderen Veranstaltungen finden. Auf diese Weise fördert und fordert Noerr nicht nur fachliche Expertise, sondern auch unternehmerisches Denken. Die neuen Kolleginnen und Kollegen waren von Anfang an sehr offen und immer für Fragen ansprechbar, was die Basis für eine vertrauensvolle und motivierende Zusammenarbeit legte.

Die Arbeit bei Noerr habe ich als einerseits sehr international, andererseits sehr nah am Mandanten erlebt. So bestand ein erstes von mir bearbeitetes Mandat darin, einige Geschäftsführer gegen die Inanspruchnahme durch einen Insolvenzverwalter zu verteidigen, was eine enge Abstimmung zur Sach- und Rechtslage mit den Mandanten erforderlich machte. In anderen Verfahren konnte ich eng mit ausländischen Mandanten oder Kollegen ausländischer Kanzleien zusammenarbeiten, was mein Verständnis für eine andere rechtliche Sicht auf die Dinge verstärkt hat. Den Austausch mit Mandanten und ausländischen Kanzleien habe ich stets als sehr erfrischend wahrgenommen. Um letzteres weiter zu vertiefen, werde ich demnächst einige Monate in einer asiatischen Kanzlei im Rahmen eines Secondments verbringen.

Ich freue mich auf neue Kolleginnen und Kollegen bei Noerr und wünsche allen einen guten Start!


Noerr Campus Professional

Dr. Sebastian Janka, LL.M. | Associated Partner | Regulierung & Governmental Affairs | München: Noerr hat sich die Ausbildung zur "Beraterpersönlichkeit" auf die Fahnen geschrieben. Das Fortbildungstool "Noerr Campus Professional" (NCP) fügt sich in eine Reihe von Maßnahmen ein, um mit dieser Ausbildung bei Associates und Steuerberatern vom ersten Jahr an zu beginnen. Besonders reizvoll an der NCP-Reihe ist aus meiner Sicht, dass die Module mit Soft- bzw. Social-Skill...

Janka SebastianDr. Sebastian Janka, LL.M. | Associated Partner | Regulierung & Governmental Affairs | München:

Noerr hat sich die Ausbildung zur "Beraterpersönlichkeit" auf die Fahnen geschrieben. Das Fortbildungstool "Noerr Campus Professional" (NCP) fügt sich in eine Reihe von Maßnahmen ein, um mit dieser Ausbildung bei Associates und Steuerberatern vom ersten Jahr an zu beginnen.

Besonders reizvoll an der NCP-Reihe ist aus meiner Sicht, dass die Module mit Soft- bzw. Social-Skill-Elementen thematisch so aufeinander aufbauen, dass eine (weltweite) "Jahrgangsklasse" vom ersten Berufsjahr an insgesamt 5 Jahre gemeinsam mit anderen Berufsanfängern diese Ausbildungslehrgänge zusammen durchläuft. Insofern bekommt man in den ersten Anwaltsjahren neben all der Verantwortung, die der Job mit sich bringt, trotzdem noch das Gefühl, sich als Team mit Gleichgesinnten auf dem Karriereweg bei Noerr weiterentwickeln zu können.

Gerade die Soft-Skill-Module orientieren sich an den wechselnden Anforderungen auf den verschiedenen Stufen der Karriereleiter: So bieten die jeweiligen NCP-Veranstaltungen Unterstützung, angefangen von der Organisation seines eigenen Arbeitsumfeldes für "Ersties" über Kommunikations- und Mandatsführungstipps für fortgeschrittene Jahrgänge bis schließlich hin zur Teamführung für angehende Associated Partner.

Die Location Schloss Hohenkammer bietet dabei nicht nur die räumliche Distanz zu den aus dem Tagesgeschäft bestens bekannten Büroräumlichkeiten und damit eine gelungene Abwechslung vom "daily business", sondern auch eine ganz besondere Gemeinschaftsatmosphäre.

Gelungen ist sicherlich auch die Kombination aus fachmethodischer Fortbildung, beraterpersönlichkeitsentwickelnden Workshops sowie dem lockeren Abendprogramm, in etwa: persönlichkeitsspezifisches Projektmanagement meets Cocktailjodeln im Klettergarten. Alles mit "open end", natürlich.

Insgesamt eine sehr gut konzipierte und wirklich erfreuende Veranstaltung und ein echtes Asset, das junge Anwältinnen und Anwälte bei der Wahl der Kanzlei für ihren Berufseinstieg unbedingt kennen sollten.


Internationale Secondments- Fester Bestandteil der Associate-Ausbildung bei Noerr

Dr. Thomas Thalhofer | Associated Partner | Media, IP & IT | München: Ein Secondment in der Rechtsabteilung der Microsoft-Konzernzentrale. Was sich anhört, wie der Traum eines IT-Rechtlers, war von Ende März bis Anfang Juli 2010 für mich die Realität. In Redmond, einem Vorort von Seattle (US-Bundesstaat Washington) lernte ich als Münchener IT-Rechtsexperte den Microsoft Campus und seine Bewohner aus nächster Nähe kennen. Was ist di...

Dr. Thomas Thalhofer | Associated Partner | Media, IP & IT | München:

Thomas Thalhofer

Ein Secondment in der Rechtsabteilung der Microsoft-Konzernzentrale. Was sich anhört, wie der Traum eines IT-Rechtlers, war von Ende März bis Anfang Juli 2010 für mich die Realität. In Redmond, einem Vorort von Seattle (US-Bundesstaat Washington) lernte ich als Münchener IT-Rechtsexperte den Microsoft Campus und seine Bewohner aus nächster Nähe kennen.

Was ist die Bedeutung eines Secondments?
Secondments bei Mandanten sind eine ideale und besonders spannende Gelegenheit, einmal hautnah zu erfahren, was der Mandant von "seinem" Rechtsberater erwartet. Dessen Perspektive einnehmen zu können, ist ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Anwaltslaufbahn. Internationale Secondments (3 bis 6 Monate) kommen für Noerr Associates ab dem dritten Berufsjahr in Frage. Ziel ist, das Verständnis des jungen Anwalts für ausländische und internationale Rechts- und Steuerfragen zu vertiefen. Beste Kenntnisse der jeweiligen Fremdsprache(n) sind daher Voraussetzung. Ein Secondee ist aber auch als Noerr-Botschafter unterwegs: Er hat die Aufgabe, Noerrs internationale Vernetzung mit ausländischen Kanzleien und Unternehmen zu intensivieren; er positioniert und profiliert Noerr bei ausländischen Kollegen und Mandanten.

Wo können Secondments absolviert werden?
Grundlegend kommen dafür internationale Mandanten von Noerr sowie die internationalen Partnerkanzleien von Noerr in Frage. Gerade mit vielen Partnerkanzleien, insbesondere im anglo-amerikanischen Rechtsraum, pflegt Noerr einen regen Austausch von Secondees. Aber auch internationale Mandanten freuen sich über eine Unterstützung des Legal Departments.

Wie kommt der Noerr-Associate an seine Secondment-Stelle?
Die zentral verantwortlichen Partner für internationale Secondments stehen als Ansprechpartner im Hinblick auf die verschiedenen Möglichkeiten zur Verfügung. Bei der konkreten Koordination und Betreuung unterstützt die Personalabteilung tatkräftig. Beim Finden der Stelle sind auch die Partner des jeweiligen Fachbereichs, in dem der Associate tätig ist, behilflich. Die Stellenwahl erfolgt selbstverständlich unter Berücksichtigung der Wünsche des jeweiligen Associates.

Wie sieht die finanzielle Regelung aus?
Bei einem internationalen Secondment wird das bisherige Gehalt weitergezahlt, zudem werden die Kosten für Hin- und Rückreise sowie die Unterkunft erstattet. Darüber hinaus wird für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten eine pauschale Vergütung für Verpflegungsmehraufwand gewährt.

Warum machen?
Um sein Verständnis für die Denkweise internationaler Mandanten weiter zu entwickeln, bieten die drei bis sechs Monate bei der Partnerkanzlei oder im Unternehmen genau die richtige Plattform. Sich innerhalb des Unternehmens und dessen Unternehmenskultur bewegen, bedeutet "live and in action" zu erleben, wie dort gearbeitet und kommuniziert wird. Bei einem Secondment in der Partnerkanzlei lernen Sie, wie Zusammenarbeit zwischen renommierten Anwaltskanzleien auf einem internationalen Level funktioniert. Und nicht zuletzt bietet ein Secondment in der Regel auch eine Menge Spaß. Die meist moderaten Arbeitszeiten für Secondees laden dazu ein, Land und Leute kennenzulernen und das jeweilige Gastland auch touristisch zu erkunden. Oft zeigen einem die Kollegen vor Ort auch das Land abseits der Touristenpfade, und man knüpft auch privat neue Kontakte. Durch den längeren Auslandsaufenthalt erweitert man darüber hinaus auch seinen persönlichen Horizont und die eigene Kommunikationsfähigkeit mit anderen Kulturen. Ein internationales Secondment ist nur ein Baustein der systematischen Personalentwicklung bei Noerr.

Was ist für den Erfolg des Secondments sonst noch wichtig?
Schon vor dem Secondment sollte man sich über die Gegebenheiten vor Ort intensiv informieren. Entscheidend für den Erfolg eines Secondments sind zudem Offenheit und Eigeninitiative, auch im Hinblick auf die Kommunikation. Und schließlich kann man nur anregen, die Wochenenden zu nutzen und gegebenenfalls auch alleine etwas zu unternehmen, um Land und Leute kennen zu lernen.

Rechtsanwältin im Öffentlichen Recht in einer Grosskanzlei

Katharina Luther | Associate | Regulatory & Governmental Affairs | Büro München: Im Öffentlichen Recht behandelt man überwiegend Abschleppfälle, Nachbarklagen und die Maulkorbpflicht? Nein, das Öffentliches Recht ist deutlich mehr und spielt in verschiedensten Bereichen gerade auch des Wirtschaftsrechts eine wichtige Rolle. Vielfältige Mandate, Rechtsgebiete und Aufgaben Die Arbeit als Rechtsanwältin in einer Großkanzlei im Bereich des Öf...

Katharina Luther Katharina Luther | Associate | Regulatory & Governmental Affairs | Büro München: Im Öffentlichen Recht behandelt man überwiegend Abschleppfälle, Nachbarklagen und die Maulkorbpflicht? Nein, das Öffentliches Recht ist deutlich mehr und spielt in verschiedensten Bereichen gerade auch des Wirtschaftsrechts eine wichtige Rolle.

Vielfältige Mandate, Rechtsgebiete und Aufgaben
Die Arbeit als Rechtsanwältin in einer Großkanzlei im Bereich des Öffentlichen Rechts bietet einem die Möglichkeit, das Öffentliche Recht in seinen unterschiedlichsten Ausprägungen und im Zusammenhang mit zahlreichen Bereichen des Wirtschaftsrechts kennenzulernen. Zu nennen sind dabei beispielhaft die Bereiche des Luftverkehrsrechts, die Arbeit an großen Planfeststellungsverfahren, der Themenkomplex der öffentlich-rechtlichen Compliance, das Umweltrecht, das Beihilfenrecht sowie das Recht der erneuerbaren Energien. Die Mandantschaft in der Großkanzlei besteht überwiegend aus (internationalen) Unternehmen aller Branchen. Im Bereich des Öffentlichen Rechts werden diese Mandanten zum Einen im Zusammenhang mit konkreten Rechtsfragen beraten, zum anderen wird man bei der Ausarbeitung von Vertragswerken (z.B. städtebaulichen Verträgen) auch gestalterisch tätig. Regelmäßig ist auch der Bereich der Prozessführung, anders als in vielen anderen Rechtsgebieten, nicht an die Litigation Abteilung ausgegliedert, so dass die Tätigkeit als Rechtsanwältin im Öffentlichen Recht auch die Führung von öffentlich rechtlichen Gerichtsverfahren umfasst.

Verknüpfung zu Großmandaten
Zudem spielt das Öffentliche Recht in zahlreichen Transaktionen eine wichtige Rolle. Werden beispielsweise große Immobilien oder gewerbliche Produktionsstätten veräußert, so ist neben vielen anderen Themen eine baurechtliche bzw. umweltrechtliche Bewertung des Verkaufs-/Kaufgegenstandes regelmäßig unumgänglich. Die Arbeit an diesen Transaktionen bietet einem die Möglichkeit der engen Zusammenarbeit und des Austausches mit Kollegen aus zahlreichen anderen Fachbereichen. Diese Vielzahl an Betätigungsmöglichkeiten und Rechtsbereichen macht die Arbeit im öffentlichen Recht besonders spannend und abwechslungsreich. Insbesondere bietet die Vielfalt der Betätigungsfelder einem die Möglichkeit, seinen eigenen Interessensschwerpunkt zu finden und diesen auszubauen und zu vertiefen.

Altvertrautes jetzt in der Praxis
Doch trotz der immensen Breite des öffentlichen Rechts spielt das im Studium erlernte, öffentlich rechtliche „Handwerkszeug“ bei der Beantwortung einer Vielzahl noch so komplexer Rechtsfragen eine entscheidende Rolle. So lassen sich auch Rechtsfragen aus komplett neuen und entlegenen Teilbereichen des öffentlichen Rechts beantworten, was hilfreich und interessant zugleich ist. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang beispielsweise die Grundrechte, der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz sowie auch die Basics im Baurecht. Diese Kombination aus Bekanntem und Neuen ist ein weiteres Merkmal, das die Tätigkeit als Rechtsanwältin im Öffentlichen Recht besonders ausmacht.

Viel Raum zur persönlichen Entwicklung
Doch auch die Arbeit in der Großkanzlei an und für sich lässt kaum Wünsche offen. So bietet einem die Arbeit mit internationalen Mandanten interessante, grenzüberschreitende Bezüge und die Möglichkeit häufig auf Englisch zu arbeiten. Die Arbeit in rechtsbereichsübergreifenden Teams sowie die Übertragung von verantwortungsvollen, oft auch zeitkritischen und zeitaufwendigen Aufgaben, trägt zudem zu einer schnellen Weiterentwicklung sowohl in fachlicher als auch in persönlicher Hinsicht bei. In diesem Zusammenhang sind auch die zahlreichen internen und externen Weiterbildungsangebote zu nennen, die sowohl zu einer Weiterentwicklung der fachlichen Kenntnisse als auch der so genannten „Soft Skills“ beitragen. Wer also Lust auf eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem internationalen Umfeld hat, die einem aber dennoch die Möglichkeit lässt auf im Studium erworbenes Wissen zurückzugreifen, wird an der Tätigkeit als Rechtsanwältin im Öffentlichen Recht in einer Großkanzlei viel Freude haben.

2 Wochen in Oxford: die CBL International Summer Law School

Nikita Ivlev | Teilnehmer BestGraduates Law Game 2014 & Kanzleipreisgewinner Noerr LLP: Als Gewinner des Kanzleipreises von Noerr LLP hatte ich das große Vergnügen im März 2015 an der 2-wöchigen CBL International Summer Law School der University of Oxford teilzunehmen. Die Buchung des Programms sowie eines Fluges nach London, wurde freundlicherweise auch organisatorisch von Noerr LLP übernommen, so dass ich im Vorhinein nichts weiter zu tun brauchte, als mich zu...

Nikita Ivlev | Teilnehmer BestGraduates Law Game 2014 & Kanzleipreisgewinner Noerr LLP:

Als Gewinner des Kanzleipreises von Noerr LLP hatte ich das große Vergnügen im März 2015 an der 2-wöchigen CBL International Summer Law School der University of Oxford teilzunehmen. Die Buchung des Programms sowie eines Fluges nach London, wurde freundlicherweise auch organisatorisch von Noerr LLP übernommen, so dass ich im Vorhinein nichts weiter zu tun brauchte, als mich zum gebuchten Zeitpunkt in den Flieger zu setzen. In Oxford angekommen wurde ich sogleich von der Koordinatorin des Programms in Empfang genommen. Die University of Oxford besteht aus 38 Colleges, die jeweils ihre eigene Geschichte und eigene Räumlichkeiten haben, sowie eigene Unterkünfte für die Studenten zur Verfügung stellen. CBL arbeitet hierbei mit dem Oriel College zusammen, einem der kleineren (etwa 300 Studenten), jedoch traditionsreichsten Colleges (Gründungsjahr 1326). Entsprechend wurden wir in den ‚dorm rooms‘ des Colleges untergebracht, welches für die nächsten zwei Wochen unser Zuhause sein sollte. Ebenso im Programm inbegriffen war ein klassisches englisches Frühstück in den wunderschönen Räumlichkeiten des Colleges. Es war ein besonderes Erlebnis in einem Saal zu speisen, der genauso aus einem Harry-Potter-Film hätte stammen können. Tatsächlich wurden die Filme teilweise in den Gebäuden der Universität gedreht. Auch der Unterricht fand in den Räumen des Oriel Colleges in der herrlichen Innenstadt Oxfords statt.

Oxford1Wenn man nun ein entspanntes ‚Ferienprogramm‘ erwartet hätte, wäre man schnell eines Besseren belehrt worden. Die Summer School orientiert sich sowohl im Umfang als auch im Anspruch an den Anforderungen der juristischen Ausbildung in Oxford. Das Programm war folglich nicht nur sehr zeitintensiv, sondern auch inhaltlich durchaus anspruchsvoll. In den zwei Wochen des Programms wurden Vorlesungen etwa zum internationalen Steuerrecht, zur Rechtstheorie, zum britischen Gesellschaftsrecht sowie zum allgemeinen europäischen Recht von Dozenten und Professoren, die auch regulär an der Universität Oxford lehren, abgehalten. Selbstverständlich fanden alle Vorlesungen auf Englisch statt. Das in den Vorlesungen erlernte Wissen wurde durch Tests und eine Hausarbeit abgeprüft. So war zum Steuerrecht ein Essay mit 5000 Worten anzufertigen, der sich mit der Frage beschäftigte, ob und wie weltweiten Steuerschlupflöchern für Unternehmen mit den aktuellen europäischen und nationalen Gesetzen entgegenzuwirken ist. Der Tradition in Oxford entsprechend beschränkte sich der Unterricht jedoch nicht ausschließlich auf juristische Themen. Jeden Abend fand eine sogenannte ‚evening lecture‘ statt, die Themen abseits des juristischen Horizonts behandelte. Dabei ging es beispielsweise um Shakespeare und den Einfluss der Renaissance auf seine Werke, oder um philosophische Fragestellungen zur Moral von Gesetz und Strafe. Besonders diese abendlichen Veranstaltungen befeuerten inspirierende Diskussionen, bei denen nicht nur die Argumentation in englischer Sprache geübt werden konnte, sondern auch sehr unterschiedliche Weltanschauungen zusammentrafen. Immerhin kamen die Teilnehmer aus äußerst unterschiedlichen Rechts- und Kulturkreisen, etwa aus China, Kolumbien, Indien, Australien oder Süd-Afrika.

Oxford3Abseits des Unterrichts wurde ein vielfältiges Rahmenprogramm zur Freizeitgestaltung angeboten. Oxford ist eine typische Studentenstadt und von Größe und Struktur mit meinem Studienort Göttingen oder anderen klassischen Universitätsstädten vergleichbar. Das Stadtbild ist von der Uni dominiert, die über die ganze Stadt verteilt ist. Studenten aus aller Welt prägen dabei die Atmosphäre der Stadt. Als Summer-School-Student konnte man an einer äußerst interessanten Stadtführung in Oxford und Cambridge teilnehmen, das Geburtshaus von Winston Churchill (welches mittlerweile als Museum fungiert) im nahegelegenen Woodstock besichtigen oder an einem traditionellen ‚Punting‘ auf der Themse teilnehmen: dabei handelt es sich um eine Gondelfahrt, bei der einer der Anwesenden die ehrenvolle, wie auch nicht ganz einfache, Aufgabe hat, das Boot mithilfe eines langen Stahlstabs zu bewegen und zu steuern. Ein großer Spaß, auch wenn es nicht selten vorkommt, dass der eine oder andere Teilnehmer über Bord geht. Ein weiteres Highlight war der Ausflug nach London, bei dem  das oberste Gericht und das Parlament besichtigt wurden.

Zusammenfassend war die Summer School in Oxford nicht nur eine sehr lehrreiche Erfahrung, sondern auch eine großartige Gelegenheit Menschen aus allen Teilen der Welt kennenzulernen. Der Unterricht war zwar anspruchsvoll, jedoch aus eben diesem Grund auch besonders wertvoll und hat einen guten Einblick in das Studentenleben in Oxford ermöglicht. Ich kann jedem Interessenten die Teilnahme an einem solchen Programm sehr empfehlen und ziehe selbst in Erwägung im Rahmen eines LL.M.-Programms nach Oxford zurückzukehren.

14 Tage an der University of Oxford - die CBL International Summer Law School

Christoph Meissner | Noerr-Kanzleipreis Gewinner des "BestGraduates Law Game 2015": Im Juli 2016 hatte ich die Freude für zwei Wochen die CBL International Summer Law School an der University of Oxford zu besuchen. Ermöglicht wurde mir dieser Studienaufenthalt durch Noerr LLP, nachdem ich im letzte Jahr beim Wettbewerb ‚BestGraduates Law Game 2015‘ den Noerr-Kanzleipreis gewinnen konnte. Die zweimal jährlich stattfindende CBL International Summer Law School ric...

Christoph Meissner | Noerr-Kanzleipreis Gewinner des "BestGraduates Law Game 2015":

Im Juli 2016 hatte ich die Freude für zwei Wochen die CBL International Summer Law School an der University of Oxford zu besuchen. Ermöglicht wurde mir dieser Studienaufenthalt durch Noerr LLP, nachdem ich im letzte Jahr beim Wettbewerb ‚BestGraduates Law Game 2015‘ den Noerr-Kanzleipreis gewinnen konnte.

Die zweimal jährlich stattfindende CBL International Summer Law School richtet sich an Studenten und ‚Young Professionals‘ aus der ganzen Welt, die im Zuge eines mehrwöchigen Programms von der erstklassigen juristischen Ausbildung in Oxford profitieren möchten. Organisiert wird die Summer School von der privaten Organisation CBL International, die dazu mit dem altehrwürdigen Oriel College kooperiert. Im Zentrum der schönen Altstadt von Oxford gelegen, wurde das College bereits im Jahr 1326 unter der Schirmherrschaft von Edward II., als eines der ersten von insgesamt 38 Colleges der Universität von Oxford, gegründet. Es gilt als älteste ‚Royal Foundation‘ der Stadt und untersteht bis heute offiziell der Aufsicht des amtierenden Monarchen des Vereinigten Königreiches. Passenderweisen überblickt keine Geringere als die Queen von einem riesigen Gemälde aus den eindrucksvollen holzgetäfelten Saal des College, in dem wir als Teilnehmer zu Beginn des Programms sehr herzlich empfangen und zum Ende festlich verabschiedet wurden.

Untergebracht wurde ich, zusammen mit einem Großteil der anderen Teilnehmer, in den Studentenwohnräumen des Somerville College, das mit seinen großzügigen Grünflächen das sommerliche Studentenleben zwischen den Veranstaltungen sehr angenehm machte. Als ursprünglich eines der ersten Colleges für Frauen, beherbergte Somerville einst Persönlichkeiten wie Indira Gandhi und Margret Thatcher. Seit 1994 werden auch Männer zugelassen, die inzwischen etwa die Hälfte der Studentenschaft ausmachen. Da Noerr für mich freundlicherweise den ‚full board‘ Service gebucht hatte, kam ich in der ‚Hall‘ des College dreimal täglich in den Genuss traditioneller englischer Küche. Überraschend stellte ich fest, dass ein ‚gehaltvoller Start in den Tag‘ (um das typische englische Frühstück mit britischer Zurückhaltung zu umschreiben) durchaus etwas für sich haben kann. Als ebenfalls gehaltvoll erwies sich auch das akademische Programm. Die Teilnehmer der Summer Law School konnten aus einem breit gefächerten Angebot von Lehrveranstaltungen jeweils einen Kurs pro Woche wählen. Dabei wurden anspruchsvolle Themen, wie etwa ‚International Taxation‘, ‚Legal Theory & Intellectual Property‘, ‚International Criminal Law‘ oder ‚European Business and Economics Law‘, bedient. Die auf je eine Woche ausgelegten Intensivkurse wurden in Vorlesungs- oder Seminarform von durchweg hochqualifizierten Dozenten der juristischen Fakultät der University of Oxford abgehalten. Neben der lehrreichen inhaltlichen Auseinandersetzung ist mir dabei vor allem die starke Einbindung der Kursteilnehmer in positiver Erinnerung geblieben. Zum Abschluss eines jeden Kurses war eine Klausur oder anderweitige Leistungskontrolle zu absolvieren. Ergänzt wurde das juristische Lehrangebot durch nicht weniger spannende abendliche Vorträge zu nichtjuristischen Themen, wie beispielsweise der Bedeutung der Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) im globalen Handel sowie den möglichen ökonomischen und politischen Folgen der Brexit-Entscheidung.

Durch die internationale Ausrichtung von CBL International und das weltweite Renommee der University of Oxford, war die nationale Vielfalt unter den ca. 90 Teilnehmern der Summer Law School enorm. Von sämtlichen Kontinenten (ausgenommen der Antarktis) waren zumeist gleich mehrere Teilnehmer vertreten. Während der verhältnismäßigen kurzen Zeit hatte ich somit die großartige Gelegenheit Studenten und junge Berufstätige aus Ländern wie beispielsweise Australien, Chile, China, Indien, Japan, dem Libanon oder Mexiko kennenzulernen. Der dabei zustande gekommene interkulturelle Austausch war ein besonderes Erlebnis, das ich als ausgesprochen bereichernd in Erinnerung habe. Das umfangreiche studienbegleitende Freizeitprogramm, wie etwa gemeinsame Ausflüge nach London und Bath‚ ‚Punting‘ auf der Themse, ein ‚Croquet Tournament‘, oder eine ‚Quiz Night‘ (um nur einige der zahlreichen Social Events zu nennen) haben das gegenseitige Kennenlernen unter den einzelnen Teilnehmern sehr beflügelt. Äußerst förderlich waren insofern auch die täglichen Mahlzeiten in der ‚Hall‘ und gemeinsame abendliche Pub-Besuche. Einige der dabei neu geknüpften Bekanntschaften werden die zusammen in Oxford verbrachte Zeit sicherlich überdauern.

Im Ergebnis hat mir die CBL International Summer Law School einen realistischen Eindruck vom studentischen Leben und der fundierten juristischen Ausbildung in Oxford vermittelt. Die intensiven zwei Wochen waren nicht nur eine willkommene Abwechslung zu meinem Promotionsstudium, sondern vor allem eine tolle und wertvolle Erfahrung, die mich sowohl in akademischer als auch in persönlicher Hinsicht  bereichert hat. Jungen Juristen, die sich für einen Studienaufenthalt an der University of Oxford interessieren und zugleich den Austausch mit anderen Juristen unterschiedlichster Nationalität reizvoll finden, kann ich die Teilnahme an einem solchen Programm nur empfehlen.